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Antwort Dr. Kovacs: Die von Ihnen geschilderte Rechtslage ist bis 31. Dezember 2009 richtig. Ab 1.Januar 2010 gilt jedoch neu folgendes:

Die Abgabefreiheit gilt für geringfügige Entgelte bis CHF 2 ' 200.- grundsätzlich weiter. Im Normalfall wird daher nur auf Antrag des Arbeitnehmers bei derart kleinen Löhnen mit der Ausgleichskasse abgerechnet.

Indessen gilt neu ab 1. Januar 2010 diese Regelung für die Branche der Kunst- und Kulturschaffenden nicht mehr, um deren soziale Sicherheit zu verbessern. Es gibt keinen Freibetrag mehr. Neumüssen alle Entgelte der Mitarbeiter von Theater, Fernsehen, Radio oder Schulen im künstlerischen Bereich mit der Ausgleichskasse abgerechnet werden. Die Arbeitgeber müssen daher ab nächstem Jahr auch Arbeitnehmer mit geringfügigen Entschädigungen in der genannten Branche bei der AHV- Ausgleichskasse anmelden und deren Löhne in der Jahresabrechnung angeben.

Durch diese neue Regelung fallen die Kunst- und Kulturschaffenden nicht mehr durch die Maschen der AHV-Gesetzgebung und können auch Guthaben für das Alter äufnen. Kontrollieren Sie daher Ihre Lohnabrechnungen ab 1. 1. 2010, ob der Arbeitgeber die Sozialabzüge richtig vorgenommen hat, damit Sie im Alter besser gestellt sind.

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