SMPV ‒ der Weg zur Musik
Schweizerischer
Musikpädagogischer Verband
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Rückblick und Ausblick: Konsolidierung, politisches Engagement, Pädagogik und Öffentlichkeitsarbeit

Der SMPV blickt auf ein bewegtes Jahr 2010 zurück. Im Bereich der Finanzen konnte durch grosse Disziplin auf der Ausgabenseite ein beträchtlicher Gewinn realisiert werden, welcher den Zentralverband seinem Ziel der Konsolidierung des Eigenkapitals bedeutend näher bringt. Im Bereich der politischen Arbeit ist an erster Stelle der Einsatz für die Initiative « jugend + musik » zu nennen, ferner das Engagement gegen die neue AVIG-verordnung des Bundes und die Stellungnahme zur Kulturbotschaft des Bundes. Unter die Rubrik «Pädagogik & Öffentlichkeitsarbeit» fällt die fertiggestellte Online-Datenbank für den privaten Musikunterricht, welche sich bereits grossen Interesses erfreut, sowie der neue Privatunterrichts-Flyer. Im Bereich der Weiterbildung wurde für das erfolgreiche «Centre pédagogique romand» (CPR) gemeinsam mit der SAMP ein neuer Trägerverein gegründet, dies vor allem aufgrund des steigenden Interesses seitens nicht für die Berufsausbildung akkreditierter SMPV-Mitglieder und fortgeschrittener Laien. Für 2011 strebt der SMPV die Verstärkung der Werbung neuer Mitglieder, sowie die stetige Optimierung der Öffentlichkeitsarbeit an.

Mitgliederbeiträge für Pensionierte

Die Mitgliederbeiträge für Pensionierte beschäftigen den Verband seit der DV 2010, an welcher die Sektion Nordwestschweiz den Antrag stellte, die bisherige Freimitgliedschaft durch einen reduzierten Mitgliederbeitrag zu ersetzen. Der Antrag wurde abgelehnt, doch nahm sich die Präsidialkonferenz 2010 des Themas erneut an und beauftragte den Zentralvorstand, der DV 2011 ein Modell vorzulegen, welches die Freimitgliedschaft beibehält und gleichzeitig einen reduzierten Mitgliederbeitrag für AHV-BezügerInnen unabhängig von der Dauer ihrer Mitgliedschaft einführt (vgl. SMZ 5/2010 und 11/2010). Das Thema ist deshalb besonders heikel, weil die finanziellen Folgen einer Änderung des Status Quo für den SMPV kaum zuverlässig prognostiziert werden können. Grössere Schwankungen bei den Mitgliederbeiträgen wären für den Zentralverband und insbesondere weniger finanzkräftige Sektionen schwer zu verkraften. Der ZV beantragte der Versammlung gemäss dem Auftrag der PK, Mitgliedern im AHV-Alter unabhängig von der Dauer ihrer Mitgliedschaft auf Antrag einen reduzierten Mitgliederbeitrag zu gewähren, liess allerdings durchblicken, dass er selber den Antrag nicht befürworten könne. Brigitte Scholl sprach denn auch folgerichtig von einem « absurden Traktandum. » Kurzum: der Ball lag wieder bei den Delegierten. Das Thema wird den SMPV indessen noch mindestens bis zur nächsten DV beschäftigen, da die Versammlung schliesslich Nichteintreten beschloss. Der ZV und die Sektionen sollen bis zur nächsten Präsidialkonferenz neue Vorschläge erarbeiten.

Initiative « jugend + musik »

Über die Ablehnung der Musikinitiative und die Verabschiedung eines aus Sicht der Initianten unzureichenden Gegenvorschlages berichtete der Initiator der Volksinitiative und Präsident von « jugend + musik » Hector Herzig. Da das Geschäft nun zurück an den Nationalrat gehe, werde die IG Musikinitiative im nächsten Schritt gezielt die Mitglieder der grossen Kammer anschreiben. Herzig wies ausserdem auf den Finanzbedarf für die weitere Arbeit und den Abstimmungskampf im nächsten Jahr hin, ein Bedarf, der allerdings durchaus gedeckt werden könnte: Bei über 700‘000 Laien und BerufsmusikerInnen, welche aktuell in den die Initiative unterstützenden Verbänden zusammengeschlossen sind, müsste der einzelne im Grunde nur wenig beitragen, damit das Ziel erreicht würde, so Herzigs eindrückliche Veranschaulichung.

Wahlen und ein Ehrenmitglied

Zur (Wieder-) Wahl stellten sich die bisherige Zentralpräsidentin Brigitte Scholl, der gesamte bisherige Zentralvorstand sowie zwei neue Mitglieder. Unter Verdankung ihrer grossen Arbeit einzeln wiedergewählt wurde Brigitte Scholl, in toto der bisherige Vorstand. Neu gewählt wurden Markus Hochuli (Sektion Zürich), sowie Lucas Bennett, erstes Nicht-Aktivmitglied im Vorstand. In Anerkennung ihres langjährigen vielseitigen Engagements für den Verband wurde Monique Buunk Droz (Sektion Genf) zum Ehrenmitglied des SMPV gewählt.

Die Versammlung hat ausserdem:

-die Mitgliederbeiträge für 2012 festgesetzt (die Aktivmitgliederbeiträge bleiben unverändert)

-den Gewerkschaftsfonds aufgelöst und diesen in einen normalen, nicht rückstellungspflichtigen Budgetposten überführt

Die nächste Delegiertenversammlung findet am Samstag, den 31. März 2012 in Bern statt.

-bt

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